Hilfe bei Arbeitslosigkeit

Wenn der Job bedroht ist

Droht Arbeitslosigkeit durch Insolvenz der Firma oder droht der Job durch andere Umstände, wie z.B. Entlassung, verloren zu gehen, gilt es, schnellstmöglich richtig zu handeln.

Es gibt vielfältige Hilfen, doch man muss sie auch kennen und nutzen.
Wichtigster Partner ist die jeweilige Filiale der Bundesagentur für Arbeit vor Ort, die man sofort aufsuchen sollte, wenn der Job bedroht oder bereits verloren gegangen ist. Dort erfährt man Rat und Hilfe, wie man sich arbeitslos meldet, welche Möglichkeiten es zur Vermittlung einer neuen Arbeitsstelle gibt, wie lange und in welcher Höhe man Arbeitslosengeld zu erwarten hat und welche finanziellen Hilfen man sonst noch bekommen kann.

Man unterscheidet zwei Formen der Meldung beim Arbeitsamt:
  • die Arbeitssuchendmeldung
  • die Arbeitslosmeldung

Eine Arbeitssuchendmeldung ist am Besten drei Monate vor Verlust des Jobs zu stellen, damit die Agentur für Arbeit rechtzeitig bei der Jobsuche und Jobvermittlung helfen kann. Die Arbeitslosmeldung ist unverzichtbare Voraussetzung für den Bezug von Arbeitslosengeld und die Sicherung finanzieller Ansprüche und sich ist auch wichtig für die Berechnung der Arbeitslosenquote. Sie muss spätestens am ersten Tag (frühestens drei Monate vor Ende des Beschäftigungsverhältnisses) persönlich bei der, für den Wohnort zuständigen, Filiale der Bundesagentur für Arbeit abgegeben werden, weil sonst finanzielle Einbußen drohen.

Was kann man tun, wenn man arbeitslos geworden ist?

Der Zustand der Arbeitslosigkeit ist nicht nur mit erheblichen Geldverlusten verbunden (das Arbeitslosengeld berechnet sich nach mehreren Faktoren und beträgt je nach Anzahl der Kinder im Durchschnitt nur etwa 67 Prozent des letzten Bruttoeinkommens), er führt auch sehr schnell zu psychischen Problemen, weil man sich nutzlos vorkommt und nach einem Jahr das Abrutschen ins ALG II mit seinen bekannten sozialen Folgen droht.

Hilfe bei Arbeitslosigkeit gibt es zum Beispiel beim Arbeitsamt.

Hilfe bei Arbeitslosigkeit gibt es zum Beispiel beim Arbeitsamt.

Es gilt also, sich von Beginn der Arbeitslosigkeit an ständig auf neue Jobs zu bewerben. Hierbei sollte man auf keinen Fall nur auf Angebote des Arbeitsamtes warten, sondern selbst aktiv werden. Arbeitsangebote findet man in einschlägigen Tageszeitungen und im Internet.
Hilfe und Unterstützung bekommt man auch bei den vielen Arbeitsloseninitiativen mit ihren Selbsthilfegruppen, denen man sich anschließen kann. In den Städten und Gemeinden gibt es auch extra zur Betreuung Arbeitsloser eingerichtete Sozialstationen, die besonders psychologische Hilfestellungen vermitteln können.

Mit Arbeitslosigkeit umgehen

Arbeitslosigkeit ist ein Zustand der ständig neue Selbstmotivation erfordert, da man trotz vieler Absagen auf Bewerbungen nicht den Mut verlieren darf. Man muss sich immer und immer wieder bewerben. Einmal wird es mit einem neuen Job schon klappen und die Arbeitslosigkeit wird beendet sein. Auch wenn es anfangs vielleicht nur Teilzeit ist, so kann man doch hoffen, bald eine Vollbeschäftigung zu bekommen.

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