Die Quote

Die Arbeitslosenquote ist ein Maßstab für die Arbeitslosen, in Abhängigkeit zu allen Erwebspersonen. Diese wird von der Bundesargentur für Arbeit einmal im Jahr errechnet und ist ein Teil des Magischen Vierecks.

Dazu zählen folgende Wirtschaftsindikatoren:

  • stabiles Preisniveau
  • angemessenes und stetiges Wirtschaftswachstum
  • außenwirtschaftliches Gleichgewicht
  • hoher Beschäftigungsstand

Magisch beduetet in diesem Zusammenhang, dass man Zauberkräfe benötigen würde um alle vier Ziele gleichzeitig zu verwirklichen.
Beim Letzteren ist davon auszugehen, dass bei einer Arbeitslosenquote von unter 3 % Vollbeschäftigung herrscht.
Zur Berechnung der Quote gibt es zwei verschiedene Varianten.

1.In Bezug auf alle Erwerbspersonen

Arbeitslosenquote = (Arbeitslose) / (alle Erwerbspersonen+Arbeitslose) * 100

Hier ist zu beachten, dass sowohl Selbstständige als auch mithelfende Familienangehörige in die Rechnung einbezogen sind.

2.Nur in Bezung auf die abhängigen Erwerbspersonen

Arbeitslosenquote = (Arbeitslose) / (abhängige Erwerbspersonen + Arbeitslose) * 100

Selbstständige und mithelfende Familienangehörige sind nicht mit einbezogen.

Die Arbeitslosenquote ist ein Maßstab für die Arbeitslosen, in Abhängigkeit zu allen Erwebspersonen.

Die Arbeitslosenquote ist ein Maßstab für die Arbeitslosen, in Abhängigkeit zu allen Erwebspersonen.

Zu den abhängigen Erwerbspersonen zählen:

  • Auszubildende
  • geringfügig Beschäftigte
  • Beamte
  • alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Für den Monat Januar 2013 gilt in Deutschland eine Arbeitslosenquote von 7,4 %. Im Jahresdurchschnitt von 1991 bis 2013 waren 3,14 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Den höchsten Stand hatte Deutschland 2005 mit 4,86 Millionen.

Um die Zahl der Arbeitslosen erfassen zu können benötigt man auch hier Vorgaben, dass klar wird, wer als Arbeitsloser anerkannt wird. Denn nicht jeder, der ohne Beruf ist, ist auch gleich ein Arbeitsloser.
Grundvorraussetzung ist, dass die Personen zwischen 18 und 65 Jahren alt sind und in der Woche nicht mehr als 15 Stunden arbeiten.
Menschen die an einer Weiterbildung teilnehmen sind keine Arbeitssuchenden und zählen daher auch nicht als Arbeitslose. Kranke Menschen fallen ebenso aus der Statistik. Auch Berufe, die starken saisonalen Schwankugnen unterliegen, werden herausgrechnet. Ein Bespiel hierfür ist der Straßenbau, der um die Winterzeit nur wenig Arbeit hat und Beschäftigte entlassen muss. Kurzarbeiter fallen ebenfalls nicht in die Satistik.

Demnach gilt mit diesen Ausnahmen, dass jeder der auf Jobsuche ist, ein Arbeitsloser ist. Allerdings ist zu beachten, dass es auch Menschen gibt, die sich erst gar nicht beim Arbeitsamt als arbeitssuchend gemeldet haben und so auch nicht in der Quote vorkommen. Die Aussagekraft ist also eingeschränkt.

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